Die RÁM-Schlucht                                                                                              deutsch.jpg

picture.jpgAuf Grund seiner eindrucksvoller Naturschönheit gehört diese Schlucht zu den meisten besuchten Ausflugsorten der Region, die von vielen, nicht nur aus der Umgebung sondern vom ganzen Land besucht wird. Die Zahl der Besucher überschreitet jährlich 60.000 Personen. Die Schlucht ist eine losbrechende von Norden bis Süden streckende Schlucht. Ihre Felsenwände sind teilweise gerade, aber manchmal biegen sie auch nach innen. Die Tiefe der Schlucht überschreitet an mehreren Plätzen die 35 Meter, bis ihre Breite manchmal nicht einmal die 3 Meter erreicht.

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Karte (link)

In der Felsengrube fliesst immer Wasser, das sich bei Schneeschmelze oder beim grösseren Regen zu einem Bach schwellt. Entlang der Schucht müssen die Touristen ein Gefälle von insgesamt 112 Meter überwinden. Beim unteren und oberen Eingang der Schucht wartet je ein Wald-Rastplatz auf den Besucher. Die RÁM-Schlucht ist wegen der Naturgegebenheiten eine der am schwersten wandelbaren ungarischen Routen. Die Touristen konnten lange Zeit nur mit Festhalten der installierten Ketten durch die Schlucht kommen. Mit den Jahren haben sich aber diese Ketten abgenutzt, und an einigen Plätzen sind sie auch verschwunden und dadurch wurde die Tour gefährlich. Die Forstwirtschaft Pilis hat in 2005 eine mit den Fachbehörden abgestimmte Entwicklung durchgeführt und es wurden an den gefährlichsten Strecken rostfreie Leiter und Handläufe montiert, sowie auf den Rastplätzen neue Tische und Bänke aufgestellt.

In der Schlucht,  folgend das grüne Zeichen erreichen wir den oberen Rastplatz. Hier findet man das gelbe Zeichen, wo der Weg links nach Dobogókő,  rechts – umgehend der Árpád-Burg – zum Lukács-Graben führt. Der Lukács-Graben ist auch sehr stimmunsvoll, aber zum Wandern wesentlich einfacher. Am Ende des Grabens erreichen wir den asphaltierten Weg der Forstwirtschaft der nach Dömös führt.  

Anfahrt:

Der Anfang der Tour ist in Dömös. Die Ortschaft ist von Esztergom oder von Budapest mit dem Linienbus oder mit eigenem PKW erreichbar. Denen, die mit dem Linienbus fahren empfehlen wir an der Bushaltestelle bei der Katholischen Kirche auszusteigen. Die mit eigenem PKW kommen, können Ihre Fahzeuge auf dem Parkplatz beim Rathaus abstellen. Von der Kirche führt das rote Zeichen, vom Parkplatz das Grüne zur Királykúti Strasse, die der Anfang der Tour ist. Von hieraus führen beide Zeichen erst auf asphaltiertem Weg raus von der Ortschaft, dann über den Bach Malom und entlang des Baches. Die RÁM-Schlucht ist auf der Asphaltierten Strasse und auch auf dem Weg neben dem Bach, folgend das grüne Zeichen erreichbar. Entlang des Baches verzweigt sich der Wanderweg an mehreren Plätzen. Nach der Szentfa-Kapelle führt der Weg links (rotes Zeichen) zu den Vadálló-Felsen und Prédikálószék (Prediktstuhl). Nach dieser Abzweigung rechts (gelbes Zeichen) führt der Weg zum Lukács-Graben.

picture (2).jpgDann führen beide Zeichen (rot und grün) zum unteren Rastplatz der RÁM-Schlucht. Von hieraus führt das rote Zeichen zum Szőke-Forrás – Tal und das Grüne in die RÁM-Schlucht.

Von Dobogókő erreichen wir, folgend das gelbe Zeichen den oberen Rastplatz der RÁM-Schlucht, und von hier führt das grüne Zeichen entlang der Schlucht.

Am unteren und oberen Rastplatz stehen den Touristen Tische und Bänke, Abfallbehälter und Schutzhütten zur Verfügung.

 

Vadálló kövek (Wildfelsen), Prédikálószék (Prediktstuhl)

picture (3).jpgDer Prediktstuhl – ein grosser Andesit-Felsen – ist mit seine Höhe von 639 Meter der höchster Mitglied der Visegrader Berggruppe. Am Gipfel findet man auf einer kleinen Wiese Tische und Bänke. Neben der Wiese steht ein Holzkreuz. Vom Predikstuhl hat man einen wunderschönen Panoramablick. Unten fliesst die Donau auf deren rechten Seite Visegrád mit dem Salomon Turm und mit der Hochburg zu sehen ist. Auf der Linken seite des Flusses ist das Börzsöny Gebirge unter Anderen mit dem St. Michael Berg, sowie mit den Bergen Csóványos und Nagy-Hideg Berg.

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Seitlich stehen die Wildfelsen, die verschiedene Figuren formulieren (z.B. breiten Turm, Ausrufezeichen, Thron von Árpád usw.). Diese Felsen – aus vulkanisch-grusiges Gestein -  zeigen die Einzigartigkeit der geologischen Struktur des Visegrader Gebirge.

Der Predikstuhl und die Wildfelsen stehen unter erhöhten Schutz des Donau-Ipoly Naturschutzgebietes und sind Kerngebiete des Biosphäre-Reservates.

Auf den Felsen-Rasenflächen wachsen seltene Pflanzen.

Wir bitten Sie keine Blumen pflücken und den markierten Touristenweg nicht verlassen.

Anfahrt:

Der Anfang der Tour ist in Dömös. Die Ortschaft ist von Esztergom oder von Budapest mit dem Linienbus oder mit eigenem PKW erreichbar. Denen, die mit dem Linienbus fahren empfehlen wir an der Bushaltestelle bei der Katholischen Kirche auszusteigen. Die mit eigenem PKW kommen, können Ihre Fahzeuge auf dem Parkplatz beim Rathaus abstellen. Von der Kirche führt das rote Zeichen, vom Parkplatz das Grüne zur Királykúti Strasse, die der Anfang der Tour ist. Von hieraus führen das rote, grüne und gelbe Zeichen am Anfang auf asphaltiertem Weg raus von der Ortschaft, dann über den Bach Malom und von hier entlang des Baches. Nach der Szentfa-Kapelle nach links führt das rote Dreieck Zeichen zu den Wildfelsen und dann weiter zum Predikstuhl, wo der Rastplatz für das Ausruhen sorgt.

 

Eremit-Höhle und Julianus-Aussichtspunkt 

nagymaros_julianus-kilato.jpg&x=225.jpgDie unter dem Hauptplatz erdeckte Funden aus der römischen Zeiten zeigen die frühe Entstehungszeit der Stadt Nagymaros. Die aus 1257 stammende Urkunde nennt die Stadt Morus. Der Wachstum begann mit den Deutschen Siedler zwischen 1715-1735.                                                         Zu der heutigen Geschichte gehört auch, dass man hier den Bau des Wasserkraftwerkes Bős-Nagymaros geplant hat. In der Ortschaft, die in 1996. den Stadt-Titulus bekommen hat lebte auch der berühmte Afrika-Forscher und Jäger, Kálmán Kittenberger.

Vom Julianus Aussichtsturm, der neben Nagymaros, auf dem Gipfel des Hegyestető Berges steht ergibt sich eine der schönsten Aussichten auf’s Donauknie.

Vom Aussichtsturm führt ein Wald-Touristenweg zur Eremit-Höhle.

Die Eremit-Höhlen wurden im 11. Jahrhundert gebohren. Die anschliessenden Steingebäuden stammen auch vom Mittelalter (14-15 Jahrhundert). Die Eremit-Höhlen wurden in dern Türken-Zeiten verlassen. Strecke-Beschreibung:  Entfernung: 15 Km.

Vom Bahnhof Nagymaros, folgend das Zeichen  bis zum Rigó-Berg.  hier weiter erreichen wir die Eremit-Höhle, und dann folgend das Zeichen  hoch zum St.Michael Berg. Von hier führt uns das Zeichen  zum Julianus Aussichtsturm auf dem Berg Hegyes-tető. Weiter, das  folgend kommen wir wieder nach Nagymaros zurück.

Ergänzung: Der Ausgangspunkt ist ca. 300-400 m. von dem Bahnhof entfernt!

 

Die Ruinen der Probstei 

picture (5).jpgDömös ist heutzutage ein beliebter Ort der Naturfreunden. Zahlreiche Wanderwege führen in die Berge der Umgebung. Einer der abendteuerlichsten Wege ist der Wanderweg der durch der RÁM-Schucht 700 m hoch zur Dobogókő führt. Auch von hier führt ein Weg zur Gipfel des von speziellen Felsenformationen berühmten Predikstuhles wovon man die schönste Panorama des Donauknies besichtigen kann. Das malerische, von Gebirgen umrahmten Donauknie – das ehemalig Pilis-Festung, heute Visegrader Gebirge genannte Gebiet – war Besitztum der Königen des Arpad-hauses, wo mehrere Jagdschlösse und Palaste gebaut wurden. Ein prominenter Platz war Dömös als beliebter Aufenthaltsplatz der Königen im 11. Jahrhundert.

Ein im eigener Roman renoviertes Denkmal ist die Unterkirche.

Die Unterkirche der Probstei ist von 1. März bis 30. November von Mittwoch bis Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr offen.

Die Unterkirche kann nach Absprache besichtigt werden von 1. December bis 1. März.        Telefon: +36 30/415 4214.

Ausser Öffnungszeiten ist eine vorherige Anmeldung nötig.     

Die Unterkirche dient auch als ein besonderer Platz zur Hochzeiten.                                               

Königspalast und Probstei

 Es sind Memorabilien vom 9. Jahrhundert über der Siedlung der Landnahme-Magyaren

vorhanden: auf dem 483 m hochen Gipfel des Arpad-Burg-Berges sind Redoute einer Wallburg von den Arpad-Zeiten zu sehen. In Dömös stand einst das Herrenhaus des Königs Béla der Ersten. Laut der ersten Bilderchronik (die erste direkte Daten von Dömös) stürzte hier der Thron unter dem König in 1063 zusammen und verursachte ihm solche Verletzungen, dass er dadurch bald gestorben ist. Es ist nämlich über die Geschichte von 1063 folgendes zu lesen: „nach dem dritten Jahr seiner Regierung hat sich der gottselige König Béla (I) auf seinem Königsgut, in Dömös, infolge des Stürzen seines Throns tödlich verletzt.” Der König Béla hat damals zwecks Zurückschlages eines Deutschen Angriffs eine Landsitzung gehalten. Der schwehr verletzte König ist unterwegs zu seinen Kampftruppen von Dömös zur Westgrenze gestorben.

Eine Urkunde von 1079. schützt die schriftliche Erinnerungen von König Ladislaus (I). Auch der König Ladislaus war in diesem Jahr zwecks Vorbereitung zum Zurückschlag der Deutschen Angriffs in Dömös. Damals hat ihn Guden Königs-Serviens wegen einer Besitz-Spende besucht. Laut Urkunde: „ der König gab in diesem Fall freie Hand dem Landhaus Dömös (incuria dimisiensi) als er sich im Winter zur Vernichtung der Deutschen bereitet hat. 

picture (6).jpgDie Probstei und das Domkapitel wurden am Anfang des 12. Jahrhunderts von Herzog Álmos, Bruder  von Kálmán Könyves gegründet, der einen Teil seines Palastes auch der Probsteit zur Verfügung gestellt hat. An der Weiche der in 1107 zur Ehre von Sankt Margarete gegründete Probstei in Dömös nahm mit seinem Bruder auch der von seinen ständigen Throne-Fehden berühmte König, Kálmán Könyves teil. Der Bau wurde vom Sohn des Herzogs Álmos, vom König Béla (II. der Blinde) in 1138 beendet.

Am Endes des 11. Jahrhunderts gehörte der Könispalast dem Herzogstum und diente als

Schutzort des Herzogs Álmos und seinem Sohn, den später, unter den Namen Béla (II) bekrönten

Landesherrn, nachdem die beiden von Kálmán Könyves geblendet und dadurch zur Regierung untauglich gemacht wurden.

Die Probsteit existierte bis Ende des Mittelalters trotzdem, dass sie erstmal Karl Robert – wegen ihrer schlechten Zustand auflösen und mit der Probstei in Óbuda kanonisch vereinigen und später der König Sigismund das Gebäudekomplex den Olivetanus-Benediktienern geben wollte.

Das Geäudekomplex wurde während dem türkischen Krieg zerstört und seine Trümmer wurden im 18. Jahrhundert vertragen. Die Grundwände der Kirche wurden aufgedeckt, die rekonstruierte Unterkirche ist zu besichtigen.

Von der ehemaligen, im romanischen Stil gebauten zweitürmigen, drei Hallenkirche, schliessend mit halbrunden Apsis, sowie vom ehemaligen Königsschloss auf der südlichen Seite der Kirche und vom Gebäude der Probstei stehen heute nurmehr die Grundwände. Aber die Unterkirche, die unter dem Saktuarium hergerichtet wurde blieb in einem relative guten Zustand. Auf dem gebiet

führte in 1970 der Archäologe, Ladislaus Gerevich Ausgrabungen. Die Ruinenreste, sowie die schon früher ins Museum gelieferte Steinmetzarbeiten ermöglichten die getreue Restaurierung der Unterkirche.

Das Gewölbe der aus schönen Quadersteinen gebauten Unterkirche mit halbrunden Apsis hilten in zwei Reihen Säulen. Von den mittleren Säulen blieben zwar nur deren Plätze und Fundamente, aber  die Holzsäulen mit ihren kunstvoll geschnitzelten Postamenten sind grösstenteils geblieben.

Die Steimetzarbeiten zeigen, dass die Arbeiter der Werkstatt von Dömös auch bei anderen – königlichen und herrschaftlichen – Baustellen tätig waren.

Den  in Mittel-Europa allgemein vertriebenen Stil der Baudekoration erscheint auch auf den dicken, blockhaften Säulenkapitelln, wo auch Blattschmücke, Tierenschilderungen, sowie bebändertes Ornament zu sehen sind. Eines der typischen Beispielen der Ober-Italienischen

Kapitellnformen ist der bei den Ausgrabungen gefundene riesige Säulenkapitell, auf dem kämpfende Löven, einen Hase erfassener Adler, sowie ein Jägerreiter geschnitzen wurden.

Der feinste und entwickelnste Stil der Schitzereien folgert, dass diese während der Regierung von Béla (II) in 1138 herhestellt werden konnten.

Die Rekostrution der Unterkirche ermöglicht, dass dieses von der Arpad-Zeiten stammende, einzigartige Baudenkmal des Donauknies von den Besuchern besichtigt werden kann.

Die Rekostruktion wurde in der zweiten Hälte der 1980-er Jahren von der Nationaldenkmal Inspektion duchgeführt.



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